Regelmäßige Saunagänge steigern die Immunabwehr, beugen Erkältungen und grippalen Infekten vor. Doch viele Menschen mögen aus verschiedenen Gründen keine öffentliche Saunen. Eine eigene Sauna einzurichten, scheiterte bisher oft aus Platzmangel oder finanziellen Gründen. Mit kompakten Sauna-Systemen zum Selbstbauen sowie dem entsprechenden Sauna Zubehör wird die Heimsauna auch für schmale Geldbeutel und kleine Häuser erschwinglich. Ideal für Single-Haushalte sind Infrarot-Kabinen.
Das Herzstück jeder Sauna ist der passende Ofen, dessen Leistung und Abmessungen natürlich auf die Größe der Sauna abgestimmt sein müssen. Es gibt elektrische Sauna-Öfen und solche, die mit Holz befeuert werden. Spezielle Kombi-Öfen erlauben die ganze Bandbreite an Temperaturen und Luftfeuchtigkeit vom Dampfbad bis zur finnischen Sauna. Wer sich unsicher ist, der findet in gut sortierten Baumärkten kompetente Beratung zum Thema. Die Mitarbeiter helfen nicht nur bei der Wahl des geeigneten Ofens samt Temperaturfühler und Steuergerät, sondern geben auch hilfreiche Tipps zum Aufbau und zur Einrichtung der Sauna.
Ein entscheidender Punkt ist die Installation der richtigen Sauna-Beleuchtung. Schließlich erlauben die hohen Temperaturen in der Kabine nicht jede Art von Leuchten. Lampenschirme für die Sauna bestehen entweder aus Holz oder Keramik. Wer es komfortabler möchte, kann sich bei Sauna-Farblicht entspannen. Als weiteres Sauna Zubehör unentbehrlich sind spezielle Thermometer und hitzebeständige Zeitmesser. Wecker oder Kurzzeitmesser aus Kunststoff würden sich in der heißen Kabine verformen. Herkömmliche Thermometer könnten platzen. Deshalb besteht Sauna Zubehör in der Regel aus Holz. Um sich nicht zu verbrennen, gehören Metallgegenstände generell nicht in die Sauna. Praktische und formschöne Sauna-Sets bestehen aus Schöpfkelle, Kübel, Aufgussmittel, Thermometer, Hygrometer, Thermometer sowie einer Tafel mit den Baderegeln.
Um richtig saunieren zu können, benötigt man weiteres Sauna-Zubehör. Eine Dusche ist unerlässlich für die Abkühlung nach dem Saunagang. Authentischer sind eine Schwallbrause und ein mit kaltem Wasser gefüllter Holzzuber als Tauchbecken. Für das erwärmende Fußbad vor dem nächsten Saunagang wäre ein Waschbecken in Bodennähe mit integrierter Sitzmöglichkeit ideal. Wassereimer und Hocker tun es notfalls auch. Praktischerweise sollten außerhalb der Sauna genügend Halter oder Haken für Bademäntel und Handtücher angebracht sein.
Wichtig zwischen den einzelnen Saunagängen sind die Ruhepausen. 15 bis 20 Minuten darf man sich schon gönnen, bevor man die Sauna erneut betritt. Um sich in dieser Zeit rundum erholen zu können, sind verstellbare Sessel, bequeme Ruhebänke oder komfortable Liegen unerlässlich. Denn es ist schonender für Herz und Kreislauf, wenn man die Füße hochlegt. Mit Decken und Kissen sowie einer Ablagemöglichkeit für Zeitschriften etc. lässt sich im Vorraum der Sauna eine kleine Wellness-Oase schaffen.
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