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Infrarot-Wärmekabinen

Seit einigen Jahren wird das Saunieren im Allgemeinen unter die Rubrik Wellness eingeordnet. Harmonie, Entspannung und Ruhe: Dies sind nur einige Werte, die mit Saunieren in Verbindung gebracht werden.

Insbesondere Infrarot-Wärmekabinen erfreuen sich in diesem Bereich stets größer werdender Beliebtheit. Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Saunaprinzip, das bereits seit mehr als 30 Jahren bekannt und für medizinische Zwecke genutzt wird. Seit Anfang der 1990er Jahre existieren Infrarot-Wärmekabinen in der Bundesrepublik Deutschland.

Funktionsweise der Infrarotstrahlung

Bei der Infrarotstrahlung handelt es sich um eine ganz natürliche Energiequelle, die beispielsweise von der Sonne abgegeben wird. Jedoch kann auch jeder warme Gegenstand oder Körper Infrarotstrahlung abgeben und auf diese Weise andere Gegenstände oder Körper wärmen. Das Maß an Infrarotstrahlung steigt mit der Wärme des jeweiligen Körpers oder Gegenstandes. Aus diesem Grund findet sich in Räumen, die über eine Wandheizung oder einen Kachelofen verfügen, ein besonders hohes Maß an Infrarotstrahlung, die zu hoher Behaglichkeit bei einem Menschen führen kann. Infrarotstrahlen sind für den Menschen nicht schädlich und für das menschliche Auge nicht sichtbar. Durch eine hohe Infrarotstrahlung kann sich bereits nach kurzer Zeit ein Wärmegefühl einstellen, trotz möglicher kühlerer Raumluft. Aus diesem Grund benötigt eine Infrarot-Wärmekabine im Vergleich zu einer klassischen Sauna keine entsprechend hohen Temperaturen.

Funktionsweise von Infrarot-Wärmekabinen

Die Größe von Infrarot-Wärmekabinen reicht von kleineren Kabinen, die nur für eine Person konzipiert worden sind bis hin zu geräumigen Kabinen, die ausreichend Platz dafür bieten, um sich hinzulegen. Je nach Bauart der Infrarot-Wärmekabine werden entweder einzelne Infrarot-Strahler oder Flächenstrahler in der Kabine montiert, die eine besonders homogene Strahlungsverteilung gewährleisten. Bei Letzterem kann die Wärme sehr viel gleichmäßiger verteilt werden, weil die Innenseiten der Kabine mit einer speziellen Heizfolie ausgelegt sind. Die Umgebungstemperatur in Infrarot-Wärmekabinen liegt in einem Bereich von etwa 40 - 60 °C. Die Durchschnittstemperaturen in einer Infrarot-Wärmekabine liegen somit deutlich unter denen einer klassischen Sauna. Auf diese Weise fällt die Belastung für den menschlichen Organismus sehr viel geringer aus. Im Gegensatz zu einer Sauna entwickelt eine Infrarot-Wärmekabine keine Feuchtigkeit, sodass die Kabine in jedem beliebigen Raum innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung aufgestellt werden kann. Zum Anschluss genügt bereits eine handelsübliche Haushaltssteckdose.

Benutzung einer Infrarot-Wärmekabine

Aufgrund der vergleichsweise trockenen Wärme wird die Strahlung vom Menschen sehr gut vertragen. Durch das angenehme Schwitzen können die Entschlackung des Körpers unterstützt und Gifte ausgespült werden.

Vor und nach der Benutzung einer Infrarot-Wärmekabine ist es empfehlenswert, ausreichend Fruchtsaft oder Mineralwasser zu trinken. Das jeweilige Schweißvolumen kann durch eine warme Dusche vor der Benutzung der Infrarot-Wärmekabine erhöht werden. Auch nach dem Schwitzgang ist eine warme Dusche empfehlenswert. Wenn zu kalt geduscht wird, ist die Gefahr groß, dass sich das aufgewärmte Muskelgewebe verkrampfen wird. Nach der Benutzung der Infrarot-Wärmekabine ist es in jedem Fall sinnvoll, dem Körper etwas Ruhe zu gönnen.

Infrarot-Wärmekabinen

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